Wer neu baut sollte über die Energieversorgung seines zukünftigen Heims mit alternativen Energien wie beispielsweise Erdwärme nachdenken. Erdwärme ist eine umweltfreundliche Energie, Erdwärme verursacht kaum Kosten und wird dazu vom Staat gefördert.
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Besitzt Ihr Eigenheim schon die optimalen Voraussetzungen für eine Wärmepumpe? Die meisten bestehenden Heizsysteme lassen sich ganz leicht auf Wärmepumpen umrüsten.
Förderung Wärmepumpe und PV
In den meisten Fällen nutzen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Wasser die ganzjährig konstante Temperatur des Grundwassers. Seltener ist die Nutzung von Oberflächengewässern oder Kühl- bzw. Abwasser von technischen Anlagen. Das Grundwasser hat ganzjährig eine Temperatur zwischen 7 und 12° Celsius. Ein hoher Kostenaufwand für die Installation der Wärmepumpe entsteht, wenn das Grundwasser aus größeren Tiefen als etwa 15 m gepumpt wird. Das ist daher für Ein und Zweifamilienhäuser nicht empfehlenswert. Zwischen den Brunnen sollte ein Abstand von 10 bis 15 m eingehalten werden.
Eine Wärmepumpe spart Energie
Am besten geeignet für den Betrieb einer Wärmepumpe zu Heizzwecken ist eine Fußboden- oder eine andere Art der Flächenheizung (wie z.B. Wandheizung). Besitzen Sie bereits eine Fußbodenheizung ist das ideal für eine Umrüstung auf eine Wärmepumpe. Die Verwendung von Heizkörpern mit niedriger Vorlauftemperatur ist die andere Möglichkeit.
Effizienzbonus für Umwälzpumpen
Die Kollektoren bestehen aus Rohren und Absorbermatten und werden horizontal 1,2 bis 1,5 m unter der Erde verlegt. In den Rohren selbst befindet sich Sole. Wie viel Wärme dem Boden entzogen werden kann, hängt vor allem von der Beschaffenheit des Bodens ab. Die höchst erzielbare Entzugsleistung für Erdwärme reicht bis 40 W/m². Die Wärme wird dadurch dem Boden entzogen er kühlt ab. Die Erdwärme strömt aus anderen Bereichen des Bodens nach – oder Sonneneinstrahlung und Regenwasser regenerieren sie. Deshalb darf die Fläche nicht bebaut oder versiegelt werden. Der Boden könnte sich dann nicht mehr regenerieren. Ein Augenmerk sollte auch auf die jährliche Entzugsarbeit gelegt werden. Sie wird in kWh/m²a angegeben und sollte bei einem Erdwärmekollektor zwischen 50 und 70 kWh/m²a liegen. Beispiel: Bei einer Heizleistung von 8 kW werden unter optimalen Entzugsbedingungen ca. 200 m² Kollektorfläche benötigt.
Luft und Wasser Wärmepumpe
Viele Hausherren befürchten, dass sich die Kosten für eine Erdwärme-Anlage nicht schnell genug amortisieren. So beispielsweise, wenn die Familie durch einen unerwarteten Umzug schneller als geplant wieder aus dem Haus ausziehen muss. Auch wenn sich der Einbau einer Erdwärme-Anlage nicht mehr rechtzeitig amortisiert haben sollte, so zieht der Einbau einer Erdwärme-Anlage in jedem Fall eine enorme Wertsteigerung für die Immobilie nach sich. Auch der potenzielle Käufer wird in der Möglichkeit, mit Erdwärme zu heizen, ein schlagendes Argument sehen, das Haus zu einem höheren Preis zu übernehmen. Die Aussicht auf geringe Heizkosten überzeugt auch den größten Skeptiker.
Hintergrundwissen zu Luft-Wärmepumpe
Erdwärmekollektoren sind Kunststoffrohre, die mit einem Wärmeträger gefüllt sind. Die Erdwärmekollektoren werden ähnlich wie eine Fußbodenheizung schlangenförmig in der Erde verlegt. Optimal ist eine Tiefe zwischen ein und zwei Metern, dabei aber unbedingt unter der Frostgrenze. Vor Verlegung der Erdwärmekollektoren ist zu beachten, dass der Boden ausreichend feucht ist, da nur so eine geeignete Wärmeleitfähigkeit vorhanden ist. Die Kollektoren entziehen die Erdwärme aus dem Boden und leiten sie über den Wärmeträger zu einer Erdwärme-Pumpe, welche die Temperatur auf ein nutzbares Niveau anhebt. Insgesamt ist der Wirkungsgrad von Erdwärmekollektoren geringer als beispielsweise von Grundwasserwärmepumpen, da in so geringer Tiefe Temperaturschwankungen zu erwarten sind.
Weitere Ergebnisse für "Luftwärme als Wärmequelle"
Nach Berechnung des Wärme-Bedarfs sollten Sie als zukünftiger Nutzer einer Wärmepumpe darüber nachdenken, wie sie betrieben werden soll. Denn eine Wärmepumpe sollte besonders effizient arbeiten. Man unterscheidet zwischen drei möglichen Betriebsweisen: dem monovalenten, dem bivalenten und dem monoenergetischen Betrieb.
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Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank nur umgekehrt! Ein simples Prinzip, welches mit 75% Erneuerbaren Energien betrieben wird.
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Eine Anlage zur Gewinnung von Erdwärme allein ist bereits eine sinnvolle und finanziell lohenswerte Investition. Heizen Sie zukünftig mit einer Kombination aus Erdwärme und einer solarthermischen oder einer Photovoltaikanlage. Damit sparen Sie noch mehr Kosten ein und entlasten die Umwelt doppelt.
Vorteile der Wärmepumpe
Als Erdwärme oder Geothermie bezeichnet man die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Energie. Erdwärme eignet sich direkt zum Heizen und Kühlen sowie indirekt zur Erzeugung von elektrischem Strom. Erdwärme stammt zu etwa 30 Prozent noch aus der Zeit der Erdentstehung. Die restlichen 70 Prozent entstehen durch radioaktive Zerfallsprozesse. Diese Prozesse sorgen seit Millionen von Jahren ununterbrochen für Wärme in der Erdkruste. An der Oberfläche kommt noch Wärme aus Sonneneinstrahlung und auch durch Wärme-Übertragung aus der Luft hinzu.

Ein Neubau ist die ideale Gelegenheit, eine Erdwärmeanlage zu installieren. Sie können einige Kosten einsparen, wie beispielsweise für einen Schornstein oder für Anschlussgebühren. Der Aufwand für Bohrungen oder die Verlegung von Erdwärme-Kollektoren bleibt außerdem ziemlich gering. Besonders wichtig ist auch der Einbau einer Fußboden oder Wandheizung, damit die Erdwärme-Pumpe effizient arbeiten kann. Die Kosten für die Anschaffung einer Erdwärmeanlage sind zunächst höher als die für eine konventionelle Heizungsanlage. Allerdings gibt es großzügige Förderungen vom Bund, die einen großen Teil dieser Kosten wieder auffangen. Berechnet wird die Förderungssumme nach der Größe der zu beheizenden Fläche. Förderungsanträge gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Insgesamt stehen diesem pro Jahr rund 500 Millionen Euro zur Förderung Erneuerbarer Energien zur Verfügung.
Direkt unter der Erdoberfläche ist der Einfluss der Witterung noch deutlich spürbar. Der Boden wird je nach Temperatur wärmer oder kälter oder friert sogar ein. Schon in 25 Metern Tiefe sind die Temperaturen konstant. In den ersten 100 Metern der Erdkruste liegen die Temperaturen zwischen 9°C und 12 °C. Pro 100 Meter nimmt die Temperatur um jeweils 3°C zu. In einem Kilometer Tiefe hat das Erdreich eine Temperatur zwischen 35°C und 40°C. An einigen Stellen kommt es aber zu Anomalien. Dies liegt daran, dass die Erdkruste nicht aus einem Stück, sondern aus sechs Platten besteht. Diese verschieben sich gegeneinander. In den tiefen Rissen zwischen den Platten kann Magma an die Erdoberfläche gelangen. Hier, in so genannten Vulkangebieten, ist es dann besonders heiß.
Gesamter Wärme-Bedarf
Niedertemperatur-Heizungen reagieren sensibel auf die Außentemperatur und regeln automatisch und ökonomisch die Heiztemperatur. Im Gegensatz zu konventionellen Heizungen, die nur ein- oder abgeschaltet werden können. Sie verschwenden Energie und verursachen unnötig hohe Kosten. An der Entwicklung von Flächen-Heizungen und Fertigelementen wird ständig gearbeitet. Heutzutage sind die Heizungen schon so dünn, dass sie unter jedem Boden oder hinter jedem Wandputz installiert werden können. Dies ist besonders vorteilhaft für eine Umrüstung der Heizungsanlage in bestehenden Gebäuden.
Hintergrundwissen zu Luft-Wärmepumpe
Erdwärmekollektoren sind Kunststoffrohre, die mit einem Wärmeträger gefüllt sind. Die Erdwärmekollektoren werden ähnlich wie eine Fußbodenheizung schlangenförmig in der Erde verlegt. Optimal ist eine Tiefe zwischen ein und zwei Metern, dabei aber unbedingt unter der Frostgrenze. Vor Verlegung der Erdwärmekollektoren ist zu beachten, dass der Boden ausreichend feucht ist, da nur so eine geeignete Wärmeleitfähigkeit vorhanden ist. Die Kollektoren entziehen die Erdwärme aus dem Boden und leiten sie über den Wärmeträger zu einer Erdwärme-Pumpe, welche die Temperatur auf ein nutzbares Niveau anhebt. Insgesamt ist der Wirkungsgrad von Erdwärmekollektoren geringer als beispielsweise von Grundwasserwärmepumpen, da in so geringer Tiefe Temperaturschwankungen zu erwarten sind.
Weitere Ergebnisse für "Niedertemperaturheizung"
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kurz das BAFA – fördert die Investition in Wärmepumpen mit bis zu 20 pro m². So rentiert sich eine Wärmepumpe noch schneller!
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Eine Erdwärmeanlage wertet Ihre Immobilie auf
Ab dem 01.01.2009 tritt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (kurz EEWärmeG) in Kraft. Das Gesetz wurde im Juni 2008 vom Bundestag beschlossen. Ab Anfang 2009 müssen demnach alle Eigentümer von Neubauten für die Wärmeversorgung alternative Energien einsetzen. Bei Erdwärme müssen laut des EEWärmeG mindestens 50 Prozent der gesamten Wärme aus dieser Energiequelle kommen. Bis zum Jahr 2020 sollen so mindestens 14 Prozent der Wärme aus Erneuerbaren Energien kommen.
Die Wärme aus der Erde ist jederzeit und überall verfügbar
Deutschland eifert der Vorreiterrolle von Italien, den USA, den Philippinen, Indonesien und Mexiko nach, die bereits einen großen Teil der Wärmeversorgung durch Erdwärme sicher stellen. Zurzeit sind rund 150.000 Erdwärmeanlagen in Deutschland installiert. Auch wirtschaftlich bietet das stetig wachsende Interesse an Erdwärmeanlagen Vorteile. Die Erdwärme-Branche boomt und sucht dringend nach neuen Arbeitskräften. Das Marktvolumen für Erdwärme-Pumpen hat sich in Deutschland mehr als verdoppelt.
Höhe der Färderng für Erdwärme
Die Höhe der Förderung und somit die Deckung der Kosten hängt von der Art des Gebäudes und der Pumpe ab. Bei einem Neubau beträgt die Förderung für eine Erdwärmepumpe 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, dabei aber höchstens 2000 Euro je Wohneinheit. Für Grundwasserwärmepumpen erhalten Sie 5 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, dabei höchstens 850 Euro. Bei einem bestehenden Gebäude beträgt die Förderung 20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, dabei aber höchstens 3000 Euro je Wohneinheit. Bei Grundwasserwärmepumpen bekommen Sie 10 Euro, dabei höchstens 1500 Euro. Der Nachweis über die Größe der Wohnfläche geschieht mithilfe von Grundrissen oder Kaufverträgen.
Die Planung und der Einbau von Erdwärme-Anlagen erfordern spezielle Kenntnisse. Die Geothermische Vereinigung e.V. fordert Bauherren und Hausbesitzer auf, sich die für die Installation von Erdwärme-Anlagen in Frage kommenden Unternehmen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Qualität ihrer Arbeit unbedingt genau anzusehen und keine Kompromisse einzugehen. Anlagen zur Förderung von Erdwärme müssen über mehrere Jahrzehnte ohne größere Probleme betrieben werden können.
Hintergrundwissen zu Luft-Wärmepumpe
Es gibt noch weitere Vorteile einer Flächen-Heizung. Die Wärme von Flächen-Heizungen wird als besonders angenehm und behaglich empfunden, da sie sehr gleichmäßig in den Raum strömt. Zudem wird beim Heizen kein Staub aufgewirbelt. Da große Flächen durch die Heizung temperiert werden und somit trocken sind, können sich keine Bakterien oder Schimmel bilden. Nicht nur für Allergiker eine große Erleichterung. Durch die großen beheizten Flächen kann bei gleichem Temperaturempfinden die Raumtemperatur rund 2 °C niedriger als gewöhnlich gehalten werden. Pro °C spart man so noch einmal 6 Prozent Heiz-Kosten ein. Da man bei Flächen-Heizungen keine Heizkörper mehr braucht, kann man den Raum ohne Hindernisse gestalten. Übrigens gibt es auch mit einer Fußboden-Heizung bei der Auswahl des Bodenbelags keine Einschränkungen.
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Um mit Erdwärme besonders effizient zu heizen, sollten Sie sie nur in Verbindung mit einer Niedertemperatur-Heizung verwenden. So können enorme Kosten eingespart und die Umwelt geschützt werden.
Wieviel kostet eine Wärmepumpe
Wärmepumpe kann im Erdreich, an der Luft oder im Wasser eingesetzt werden. Um der Wärmepumpe schon im Vorhinein Arbeit abzunehmen, sollte das Haus gut gedämmt sein. So sind die Heizkosten geringer. Außerdem kann eine kleinere Wärmepumpe gewählt werden, was die Investitionskosten verringert. Im Heizkreislauf sollte eine Vorlauftemperatur von etwa 45°C angestrebt werden. Je geringer die Vorlauftemperatur, desto besser sind die Jahresarbeitszahlen der Wärmepumpe. In einem solchen fall kann die Wärmepumpe monovalent, bivalent oder monoenergetisch betrieben werden. Ist die Vorlauftemperatur aber höher als 55 °C kann die Wärmepumpe nur noch bivalent oder monoenergetisch laufen.
Luft als Energiequelle
Vorraussetzung für die Nutzung einer Grundwasserwärmepumpe ist eine wasserrechtliche Genehmigung, die ausschließt, dass es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt. Auch eine chemische Analyse des Grundwassers ist notwendig. Dadurch soll festgestellt werden, wie stark die beim Verdampfen entstehenden Mineralien die Wärmepumpe schädigen können.
Label für Wärmepumpen ermöglicht Vergleich
Die Betriebs-Kosten für eine Erdwärmeanlage sind dagegen sehr gering. Es fallen keine Kosten für Öl oder Gas an und die Erdwärme-Pumpe arbeitet nahezu wartungsfrei. Gleichzeitig unterstützt eine Erdwärmeanlage den Klimaschutz. Auch heute werden noch rund 40 Prozent der 800 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid, die in der Atmosphäre landen, durch das Heizen mit Gas und Öl verursacht.
In zahlreichen Anwendungsbereichen sind oberflächennahe Erdwärme-Systeme konventionellen Heizungsanlagen wirtschaftlich längst überlegen. Viele Privatpersonen haben das erkannt. Der Anteil von Erdwärme im Neubaumarkt nimmt seit einigen Jahren mit hohen Wachstumsraten kontinuierlich zu. Immer häufiger kommt es auch zu Nachrüstungen von Erdwärmeanlagen in bestehenden Gebäuden.
Hintergrundwissen zu Luft-Wärmepumpe
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Bei den stetigen Preissteigerungen für fossile Brennstoffe werden immer mehr Erneuerbare Energien zur Wärme-Versorgung genutzt. Auch angesichts des Gebotes zur Reduzierung der CO2-Emissionen gewinnt die Nutzung erneuerbarer und umweltfreundlicher Energiequellen wie der Erdwärme zunehmend an Bedeutung. Erdwärme steht unabhängig von Witterung und Tageszeit immer und praktisch überall zur Verfügung. Erdwärme muss nicht gespeichert werden, da die Erde selbst als Speicher dient. Aber was genau ist Erdwärme und wie kann man sie nutzen?
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